Das Mentor:innenprogramm

Kinder brauchen eine starke Partner:in an ihrer Seite. Manchmal kann das die eigene Familie, die Kita oder die Schule nicht gewährleisten. Deswegen ist es umso wichtiger, dass diese Kinder eine andere Möglichkeit bekommen, um in ihrem Alltag und bei ihrem Bildungsweg unterstützt zu werden. Hier kommen die Mentor:innen ins Spiel.

Was sind Mentor:innen?

Mentor:innen sind Erwachsene, die die benachteiligten Kinder langfristig begleiten. Sie geben allein durch ihre regelmäßige Anwesenheit den Kindern Aufmerksamkeit, Kraft und Zuversicht, was manchmal schon genug ist.

Studien ergaben, dass es für Kinder ausreicht EINE Person in ihrem Leben zu haben, auf die sie sich verlassen können, um Resilienz aufzubauen. Mentor:innen sind diese Person für benachteiligte Kinder.

Kaui Studie

Wie funktioniert das Mentor:innenprogramm?

Der/die Mentor:in trifft sich wöchentlich für ca. 1 Stunde oder nach gegenseitigem Bedarf auch länger mit einem Kind. In dieser gemeinsamen Zeit spielen sie zusammen, machen gemeinsame Ausflüge, Lesen, Schreiben zusammen uvm. Es geht vorwiegend darum eine verlässliche Partner:in an der Seite des benachteiligten Kindes zu sein, um eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen zu können. Dabei gehen die Aktivitäten im Sinne der Partizipation IMMER vom Kind aus.

Auf dem Bild wird dargestellt, dass das Mentor:innenprogramm ein 1:1 Mentorin ist, im Fokus die Inklusion steht und das Kind Stabilität erfährt. Dadurch kann es sein/ihr Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und Resilienz steigern.
Steigerung von Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit & Resilienz des bildungsbenachteiligten Kindes durch das Mentor:innenprogramm

Was bringt das Mentor:innenprogramm für benachteiligte Kinder?

Das Mentor:innenprogramm ist so konzipiert, dass das Kind und seine / ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen – ganz im Sinne der Inklusion und Partizipation. Es soll somit das Selbstvertrauen, die Selbstwirksamkeit und Resilienz des Kindes gesteigert werden.

1:1 Begleitung

Durch die 1:1-Begleitung kann das Kind individuell gefördert. Der/die Mentor:in kann sich dabei ganz auf das Kind und seine Bedürfnisse und Wünsche konzentrieren.

Inklusion

Bei den Aktivitäten wird die Heterogenität des Kindes so angenommen und das bestmögliche dafür getan, dass das Kind seine Stärken fördern und seinen Interessen ohne jegliche Hürden nachgehen kann. Hier unterstützt Jedes Kind ist wertvoll jeden Traum des Kindes.

Stabilität

Dadurch, dass sich das Tandem, also die Kombination aus Kind und Mentor:in, regelmäßig und langfristig treffen, entsteht eine feste Bindung. Die Mentor:in wird dadurch zu einer festen, stabilen Bezugsperson außerhalb der Familie für das Kind.

Steigerung des Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit & Resilienz beim Kind

Diese Herangehensweise – also die Partizipation, die Konzentration auf die Bedürfnisse und Stärken des Kindes und die feste Bezugsperson – ermöglicht dem Kind mehr Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit aufzubauen und die eigene Resilienz zu stärken.

Die Mentor:innen schlagen eine Brücke für die benachteiligten Kinder. Sie schenken ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Zuversicht. Sie sind eine starke Partner:in an der Seite der Kinder und sind einfach da, um sie ihrem jungen Leben zu begleiten.

Du möchtest mehr über die Auswahl der Mentor:innen wissen?

Um die größtmögliche Sicherheit und beste Zusammenarbeit zu gewährleisten, werden unsere Mentor:innen sorgfältig geprüft und ausgewählt. Die Eltern und Kinder sind Teil des Auwahlprozesses. Erfahre mehr zur Auswahl der Mentorinnen für Jedes Kind ist wertvoll.

Du möchtest selber ein:e Mentor:in werden?

Du möchtest etwas gegen Bildungsbenachteiligung bei Kindern tun? Prima! Wie du ein:e Mentor:in bei Jedes Kind ist wertvoll werden kannst, liest du hier.